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Konkrete Projekte und Tipps für mehr Nachhaltigkeit

Das Wichtigste in Kürze:

  • Renommierte und wirklich nachhaltige Siegel und Zertifizierungen sind ein sehr großes Indiz dafür, dass ein Unternehmen nachhaltig agiert.

  • Die wichtigsten dabei sind folgenden: die Zertifizierung als klimaneutrales Unternehmen, das FSC-Siegel für nachhaltige Waldwirtschaft, sowie der Grüne Punkt. Darüber hinaus gibt es großartige Projekte (wie z.B. ProOcean), welche von Unternehmen oder auch als Privatperson unterstützt werden können.

  • Um im Alltag weniger CO₂ zu verbrauchen und damit nachhaltiger zu leben, gibt es vieles, was man selbst tun kann. Dazu gehört die Art zu reisen, Kaufentscheidungen im Supermarkt, der Verzicht von Plastik oder sogar die Kompensation von verursachtem CO₂, welche ganz einfach auf entsprechenden Internetseiten veranlasst werden kann.

Was Nachhaltigkeit ausmacht, welche Falltüren uns dabei erwarten und mit welcher Strategie wir diesen entgegnen können – all dies war Thema im vorherigen Artikel. Doch nun lassen Sie uns konkret schauen, was Sie und wir tun können, um dem Klimawandel stückweise beizukommen.

Aus diesem Grund finden Sie im Folgenden eine Reihe an Projekten, die Naturtreu mit Herzblut unterstützt. All diese Projekte haben wir mit Sorgfalt ausgewählt und gleichzeitig sind wir natürlich auch ein wenig Stolz, mit derartigen Zertifizierungen unserer Mission für echte “Naturtreue” ein Stück näherzukommen.

Diese Zertifizierungen können aber auch gewichtige Gradmesser für Ihre ganz persönlichen Kaufentscheidungen sein. Denn sind Unternehmen und Produkte mit diesen Logos versehen, spricht dies sehr häufig für einen echten Nachhaltigkeits-Spirit.

Lassen Sie uns daher gemeinsam einen Blick auf die Dinge legen, die wir konkret tun können.


Kohlenstoffdioxid: Das größte Übel

Die im vorherigen Artikel genannten Zahlen zum Anstieg von CO₂ über die letzten Jahre sprechen für sich. Leider. Aus diesem Grund herrscht auch bei Naturtreu das größte Potenzial, um nachhaltiger zu leben und als Unternehmen zu wirtschaften. An dieser Stelle widmen wir uns daher gleich mehreren Projekten.


1. Das klimaneutrale Unternehmen

Das Deutsche Institut für Qualitätsstandards und -prüfung (DIQP) hat sich etwas Wichtiges einfallen lassen, denn mit engmaschiger Stratege überprüft es Unternehmen hinsichtlich der Treibhausgas-Emission. Sprich, der gesamte CO₂-Ausstoß, der hier über Strom, Produktion und die tägliche Arbeit anfällt, wird gemessen. Dabei handelt es sich um eine unabhängige Prüfung, inwiefern nicht notwendige Treibhausgase vom Unternehmen vermieden werden.

Zusätzlich können 100 % der nicht vermeidbaren Emissionen mit einem Projekt kompensiert werden. Nach diesem Prozess erhält ein Unternehmen dann auch die renommierte Zertifizierung.

Wir haben uns bei unserer Kompensation übrigens für ein Aufforstungsprojekt in Uganda entschieden, mit dem wir nun alle unsere nicht vermeidbaren Emissionen zu 100 % kompensieren und damit als klimaneutral gelten.

Zudem sind wir seit einiger Zeit ClimatePartner. Im Gegensatz zur DIQP-Zertifizierung werden hier die Emissionen einzelner Produkte kompensiert. Als ClimatePartner unterstützen wir dabei ein Aufforstungsprogramm in Deutschland. Denn auch Brände, Schädlingsbefall und Abholzung sind in Deutschland ein nicht unwichtiges Thema.

Übrigens sind die Dimensionen hier nicht gerade klein. Knapp 98 Tonnen CO₂ konnten wir durch das Projekt bereits kompensieren. Für das Jahr 2022 planen wir aber gemäß unser uns selbst aufgelegten Verantwortung, den Anteil auf 250 Tonnen zu erhöhen.


2. Oft belächelt, doch nach wie vor wichtig: der Grüne Punkt

Bei dem Grünen Punkt handelt es sich, wie Sie sicherlich wissen, um die “Kunst” der Mülltrennung. Der Grüne Punkt besagt grob, dass Verpackungen (insbesondere Plastik und andere Kunststoffe) in die gelbe Tonne gehören. Dazu sollte natürlich Papier, Pappe und Glas entsprechend entsorgt werden. Durch die Trennung wird aber auch der Recycling-Kreislauf unterstützt. So wird Altglas eingeschmolzen und für neue Produktionen verwendet, womit natürlich wertvolle Ressourcen deutlich gespart werden können.

Bei dem Grünen Punkt handelt es sich, wie Sie sicherlich wissen, um die “Kunst” der Mülltrennung. Der Grüne Punkt besagt grob, dass Verpackungen (insbesondere Plastik und andere Kunststoffe) in die gelbe Tonne gehören. Dazu sollte natürlich Papier, Pappe und Glas entsprechend entsorgt werden. Durch die Trennung wird aber auch der Recycling-Kreislauf unterstützt. So wird Altglas eingeschmolzen und für neue Produktionen verwendet, womit natürlich wertvolle Ressourcen deutlich gespart werden können.


Was sie für weniger CO₂ tun können

Natürlich gibt es auch Dinge, die Sie im Kleinen tun können, um Ihren persönlichen Abdruck von CO₂ zu reduzieren. Hier einige Beispiele:

  • Kompensation von CO₂ nach langen Flugreisen durch die Unterstützung verschiedener Produkte (mehr Informationen hier: https://www.umweltbundesamt.de/themen/freiwillige-co2-kompensation)
  • Konsum von weniger Fleisch und Fisch bzw. die Auswahl von ausschließlich nachhaltiger und artgerechter Haltung
  • Wann immer es geht, auf Plastik verzichten, insbesondere Plastiktüten
  • Nachts und bei Abwesenheit die Heizung ausschalten
  • Der Kauf von nachhaltigen Produkten mit den im Artikel vorgestellten Zertifizierungen
  • Müll trennen
  • Soweit möglich mit öffentlichen Verkehrsmittel reisen
  • Beim Kauf von Gebrauchsgegenständen und Kleidung auf hochwertige Materialien (z.B. Holz, Glas, nachhaltige Baumwolle) achten und den Anteil von Kunststoffen und Plastik möglichst stark reduzieren

ProOcean: Entgegen der Plastik-Flut

Plastik-Flut könnte man mittlerweile wirklich wörtlich verstehen. Denn jedes Jahr werden zig Tonnen mehr mit den Fluten an Land gespült. Und dies ist nur ein kleiner Vorgeschmack davon, was unter der Wasseroberfläche abgeht. Pro Minute soll eine Lastwagenladung an Plastik-Resten in den Ozeanen der Welt verschwinden.

ProOcean ist eine gemeinnützige Organisation, welche schlichtweg Plastik sammelt und nachhaltig vernichtet. Hierbei werden mehrere hundert Kilo Plastik an verschiedensten Standorten in der Welt durch Mitarbeiter eingesammelt. Wir unterstützen dieses Projekt selbstverständlich. Aber auch privat kann man seinen Beitrag leisten.

So haben wir bereits mit unserer Unterstützung ca. 1.000 kg Plastik “eingesammelt”. Dies ist ungefähr das doppelte von dem, welches wir durch nachgewiesene Berechnungen in die Welt gesetzt haben.

Die Sammlung findet übrigens an Hauptverkehrsadern für Plastik-Müll in Afrika und Asien statt. Hier kann man durch eine Unterstützung des Projekts nicht nur dem eigentlichen Zweck der Plastik-Verschmutzung entgegentreten. Auch unterstützt man finanziell damit Menschen, die oft in großer Armut leben.

Ich plädiere natürlich dafür, auf Plastik weitestgehend und so oft es geht zu verzichten. Davon betroffen sind natürlich Einkaufstüten aus Plastik, die es zum Glück in Deutschland nicht mehr lange gibt. Aber auch bei der Wahl von Getränken, Nahrung oder Nahrungsergänzung dürfen Sie – wenn Sie mich fragen – bitte gern stets zu Glas und Papier greifen.


FSC: Nachhaltige Waldwirtschaft

Papier ist sicherlich um einiges nachhaltiger als Plastik. Doch auch hier gibt es Grauzonen, bei denen sich ein näherer Blick lohnt. Denn viel von dem Papier, aber auch Möbel, Holz, Spielzeug, welches wir kennen, ist letztendlich Raubbau an der Natur. Die überlebenswichtigen Regenwälder werden dafür schlicht abgeholzt.

Das FSC-Siegel, welches in Zusammenarbeit mit dem WWF entstanden ist, löst das Problem zu einem gewissen Teil. Denn FSC-Siegel stehen dafür, dass das ursprüngliche Holz aus nachhaltiger Waldwirtschaft entstanden ist. Hierbei wird darauf geachtet, dass ökologische Faktoren auch mit sozialen und wirtschaftlichen Aspekten gemeinnütziger kombiniert werden.

Dies umschließt mehrere Themen. Zum einen wäre da die ökologische Komponente der Abholzung. Aber auch die Lebensräume indigener Völker sind ein Thema. Der FSC setzt sich ebenfalls dafür ein, dass Wälder nicht für Palmöl oder Massen-Soja-Produktion platt gemacht werden.

Das FSC-Siegel ist sicherlich keine Garantie für komplett nachhaltige Waldwirtschaft, doch es ist ein Schritt in die richtige Richtung und auf jeden Fall “besser” als das konventionelle Pendant der Waldwirtschaft. Aus diesem Grund empfehle ich Ihnen Papier, Möbel und andere Dinge “aus dem Wald” mit FSC-Siegel zu kaufen. Wir setzen bei unseren Produktverpackungen selbstverständlich auf Holz dieser Quelle und sind damit auch mittlerweile zertifiziert worden.


Fazit: Man kann einiges tun

Nachhaltigkeit muss keine Idee im Kopf sein, sie darf gelebt werden. Dies fängt im Kleinen an. Zum Beispiel bei der Mülltrennung oder bei der täglichen Stromnutzung. Doch es gibt immer mehr Projekte, bei denen Sie sich beteiligen können, wenn der übermäßige CO₂-Ausstoß sich mal wieder nicht vermeiden lassen hat.

Wir unterstützen diese Projekte daher selbstverständlich im großen Maße und werden in Zukunft auch noch viel mehr tun. Wir sind überzeugt, dass jedes Unternehmen und jeder Einzelne einen wichtigen Beitrag dazu leisten kann, dass unsere Welt in Sachen Klimawandel und Verschmutzung wieder die Kehrtwende bekommt - auch wenn es sich manchmal danach fühlt, als wenn unsere Handlungen nur ein Tropfen auf dem heißen Klima-Stein sind.

In diesem Sinne lassen Sie uns gemeinsam einen Unterschied machen. Die vorgestellten Projekte und Maßnahmen dienen als guter Start dafür.

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