Menu

Wir liefern weiterhin wie gewohnt in 2-3 Werktagen - Kostenfreie Lieferung ab 29,90€ innerhalb Deutschlands

7 Tipps für einen erfolgreichen Start in die vegane Ernährung

Das Wichtigste in Kürze:

  • Wenn Sie sich vegan ernähren wollen, sollten Sie offen für neue Alternativen aus Soja, Hafer, Tofu und vielem mehr sein.

  • Eine radikale Umstellung vom "Fleischesser" auf Veganismus gestaltet sich häufig als sehr schwierig. Steigen Sie deswegen Stück für Stück um.

  • Je besser Ihre Einkaufsplanung ist, desto leichter können Sie sich an Ihren Plan halten sich vegan zu ernähren. Machen Sie sich ein Essensplan und gehen Sie nicht hungrig einkaufen.

Ganz gleich, ob Sie damit die Welt retten möchten, Ihrer Gesundheit Gutes tun oder ethische Ziele verfolgen, eine vegane Ernährungsform bietet viele Vorteile. Auch wenn Sie am Anfang vielleicht mit vielen Fragen dastehen, werden Sie schon schnell feststellen, dass die Umstellung gar nicht schwer sein muss.

Damit Sie von Anfang an bemerken, dass eine vegane Ernährung keinen Verzicht, sondern vielmehr ein Gewinn für Sie darstellen kann, lesen Sie hier, mit welchen 7 Tipps Ihnen die Umstellung besonders leicht fallen wird!

 


Tipp 1: Informieren Sie sich

Wenn Sie sich nicht nur vegan, sondern vor allem auch gesund ernähren möchten, ist es wichtig, dass Sie sich zu Beginn gut über die vegane Ernährung informieren. Denn Veganismus ist sehr viel mehr, als einfach nur das Weglassen von tierischen Produkten.

Vor allem die Versorgung des Körpers mit den wichtigen Aminosäuren sollten Sie nicht aus den Augen verlieren. Denn mit diesen werden konventionelle Esser meist so ganz nebenbei ausreichend versorgt, während Veganer sich ein wenig mit Ernährungslehre auseinandersetzen sollten, um zu erfahren, welche Aminosäuren in welchen pflanzlichen Lieferanten vorhanden sind.

Des Weiteren sollten Sie bei einer veganen Ernährung immer Ihren Vitamin B12 Spiegel im Auge behalten. Aufgrund der Tatsache, dass pflanzliche Lebensmittel weit weniger gut mit Vitamin B12 ausgestattet sind als tierische Produkte, können sie dies auch z.B. mit einem Nahrungsergänzungsmittel ausgleichen.

Zudem erfahren Sie in einschlägiger Literatur auch sehr viel über die Physik und Chemie beim Kochen. Solche Informationen werden Ihnen später gut helfen können, wenn Sie eines Ihrer Lieblingsgerichte vegan nachkochen möchten. Denn sehr oft ist es gar nicht so schwer, einen gleichwertigen Ersatz aus der Küche zu kitzeln, wenn man erst einmal weiß, wie.


Tipp 2: Eins nach dem anderen

Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut. Ganz im Gegenteil. Bei jedem neuen Gebäude begann man damit, zunächst erst einmal einen Grundstein zu setzen. Versuchen Sie also nicht, sich zu irgendetwas zu zwingen. Sie haben alle Zeit der Welt.

Immerhin werden Sie in Zukunft genau die Gewohnheiten ändern, die Ihnen von Kindesbeinen an am liebsten waren. Denn Düfte und Geschmäcker sind die Sinneseindrücke, die wir meist mit den allerältesten und meist allerliebsten Erinnerungen verknüpfen können.

Nehmen Sie sich lieber Schritt für Schritt jeden einzelnen Bereich Ihres Lebens vor, der mit tierischen Produkten in Berührung kommt, und „misten“ Sie Stück für Stück Ihr Leben aus. Denken Sie daran, dass es umweltverträglicher ist, vorhandene Kleidungsstücke und Schuhe aufzutragen oder vielleicht auch zu verschenken, als sie radikal in die Tonne zu treten.

Ersetzen Sie sie lieber eins nach dem anderen genau dann, wenn es soweit ist. So nehmen Sie sich viel emotionalen Druck aus der Situation.


Tipp 3: Bleiben Sie flexibel

Wir Menschen sind nicht für die Extreme gemacht. Das hält eigentlich kein Mensch auf Dauer durch. Zu groß sind Selbstvorwürfe und zu schwer lasten sie auf der eigenen Seele.

Seien Sie sich lieber von Anfang an bewusst, dass es den einen oder anderen Rückschlag geben wird und dass Sie wahrscheinlich der einen oder anderen Gewohnheit zum Opfer fallen werden. Denken Sie daran: Sie haben sich freiwillig dazu entschieden, Veganer zu werden - niemand zwingt Sie dazu.

Wenn Sie heute vielleicht einmal in einen Burger beißen, ein Carpaccio verspeisen wollen oder auch aus Gewohnheit ein paar gebratene Nudeln mit Ei bestellen, denken Sie bitte daran: daran geht die Welt nicht zu Grunde. Genießen Sie lieber jetzt diese Köstlichkeit und machen Sie einfach bei der nächsten Mahlzeit wieder vegan weiter.

Denn jeder Tag, den Sie vegan gelebt haben, ist ein toller Erfolg und ein großer Schritt in die richtige Richtung. Keine Macht der Welt wird Sie bestrafen, wenn Sie einmal „gesündigt“ haben.


Tipp 4: Organisieren Sie Ihre Einkäufe

Nichts ist schlimmer, als wenn Sie hungrig einkaufen gehen - unabhängig davon, ob Sie vegan leben möchten oder nicht. Denn zu groß die Versuchung, sich irgendetwas zu kaufen, ganz gleich, was.

Planen Sie besser Ihre Mahlzeiten im Vorhinein. Erstellen Sie sich eine Einkaufsliste und halten Sie sich daran. So sparen Sie nicht nur jede Menge Geld, sondern kaufen auch garantiert nur das ein, was Sie wirklich einkaufen wollten.


Tipp 5: Kochen Sie selbst

Wenn Sie anfangen sich vegan zu ernähren, so wird Ihnen auffallen, dass Sie sich auch bewusster mit Ihren Lebensmitteln auseinandersetzen. Sie werden zum Beispiel auf die Inhaltsstoffe von Produkten schauen und überlegen, ob die Inhaltsstoffe wohl alle vegan sind.

Um sich noch bewusster zu ernähren empfehlen wir Ihnen für sich selbst zu kochen. Bei vielen veganen Fertiggerichten werden Sie vegane Ersatzprodukte für Fleisch, Eier und Käse finden, auch wenn diese von den Nährwerten nicht immer die besten sind.

Kochen Sie für sich selbst kennen Sie die Inhaltsstoffe Ihres Gerichts genau und haben somit noch einen besseren Blick auf das was Sie essen und wie gesund Sie sich ernähren.


Tipp 6: Seien Sie offen für Neues

Beim Einstieg in die vegane Ernährung wird Ihnen mit Sicherheit auffallen, dass Sie viele Produkte, wie Milch, Wurst, Butter und Eier nicht mehr essen dürfen. Doch da die meisten Lebensmittel, wie Brot, Nudeln und vieles mehr nicht vegan sind, sollten Sie offen für alternative Produkte sein.

Vegane Alternativen zu herkömmlichen Produkten:

Milch: Soja-, Hafer-, Mandel-, Reismilch

Kochsahne: Soja-, Hafer-, oder Mandelmilch

Butter: Pflanzenmargarine

Joghurt: Sojajoguhrt (erhältlich in zahlreichen Varianten, wie Natur, Erbeere, Kirsche, Banane, Schoko uvm.)

Quark: Sowohl Joghurt, als auch Quark wird auf Basis von Soja oder Mandeln hergestellt. Außerdem kann für veganen Quark auch veganer Joghurt verwendet werden. Geben Sie diesen einfach über Nacht in ein Passiertuch und lassen den Joghurt dann abtropfen. Am nächsten Morgen haben Sie veganen Quark.

Käse: Auch beim Käse gibt es für jede Sorte vegane Alternativen, vegane Frischkäsesorten auf Basis pflanzlicher Fette, Stärke, oder Soja, Käse zum Überbacken, aus beispielsweise Hefeflocken mit Pflanzensahne und vieles mehr.

Fleisch: Soja, Seitan, Tempeh - Gerade für Fleisch gibt es zahlreiche Alternativen in den Supermärkten zu finden. Viele verwenden außerdem noch Erbsen, Mais und Stärke, um dem Geschmack von Fleisch zu imitieren.


Tipp 7: Essen Sie mehr

Dies ist einer der Tipps, der die meisten Menschen zunächst einmal unglaublich erstaunt, doch tatsächlich ist es so, dass Sie als Veganer deutlich mehr essen können und auch sollten, als wenn Sie konventionell essen.

Denn wenn Ihre Ernährung in erster Linie aus hochwertiger pflanzlicher Kost besteht, nehmen Sie bei gleich großen Portionen deutlich weniger Kalorien zu sich, als wenn Sie Fleisch, Eier, Milchprodukte und Fisch essen.

Denn mit der konventionellen Kost kommen nicht nur Proteine in den Körper. Diese sind meist verpackt in jede Menge Fett. Doch Fett hat mehr als doppelt so viele Kalorien als Kohlenhydrate und Proteine.


Hinterlassen Sie einen Kommentar

Bitte beachten Sie, dass Kommentare vor der Veröffentlichung freigegeben werden müssen