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5 Tipps für eine optimale Muskelregeneration

Das Wichtigste in Kürze:

  • Wenn Sie Ihre Muskeln ideal aufbauen wollen, dann sollten Sie diesen auch ausreichend Ruhe geben, nur so können sich Ihre Muskeln ideal regenerieren.

  • Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten der Muskelregeneration beizusteuern, darunter fällt ausreichend Schlaf, die richtige Ernährung und vieles mehr.

  • Ausreichend Bewegung und Sport tut nicht nur deinem Körper physisch gut, sondern auch psychisch. Viel Sport sorgt für mehr Energie im Alltag und mehr Ausgeglichenheit.

Sport ist wichtig. Gerade heutzutage. Denn die allermeisten Menschen verrichten ihr Tagewerk kaum noch durch Muskelarbeit. Doch unser Körper ist dazu gemacht, regelmäßig bewegt zu werden. Nicht nur unsere körperliche Gesundheit hängt davon ab, sondern auch unsere emotionale und seelische.

Doch Ihre Muskeln sollen sich vermehren und kräftigen und sich nicht verletzten. Damit Sie dies erreichen, ist es wichtig, dass Sie genau wissen, wie Sie die Muskelregeneration fördern können. Hier die besten Tipps hierfür!


Tipp 1: Eine optimale Cool-Down-Phase

Schon während des Workouts können Sie die Weichen für eine optimale Muskelregeneration stellen. Dazu gehört eine geeignete Cool-Down-Phase.

Vor allem wenn Sie eine Ausdauersportart betreiben, sollten Sie eine Cool-Down-Phase ans Ende des Trainings legen. Dabei reduzieren Sie einfach die Intensität des Trainings während der letzten 10 Minuten. So fährt Ihr Herz-Kreislauf-System auf Normalbetrieb herunter und auch der Stoffwechsel normalisiert sich wieder.

So vermindern Sie den Übersäuerungszustand der Muskeln und vermeiden Ablagerungen in den Zellen. Zudem leitet der Körper durch die Cool-Down-Phase schneller die Regenerationsphase ein.


Tipp 2: Kälte- oder Wärmeanwendungen

Ob skandinavisch mit Sauna oder in der Eistonne: Sowohl Wärme- als auch Kälteanwendungen können Ihren Muskeln schnell wieder auf die Sprünge helfen.

Bei der Wärmeanwendung können Sie wählen zwischen klassischer finnischer Sauna, Dampfbad oder Biosauna. Im Notfall tut es auch ein heißes Wannenbad. Durch eine solche Wärmeanwendung lockert sich die Muskulatur und die Durchblutung wird nachhaltig angeregt. Gute Voraussetzungen, um Abfallprodukte von Übersäuerungsvorgängen sowie Miniverletzungen abzuarbeiten.

Eine ähnliche Wirkung haben auch Eisbäder. Sie helfen dem Körper dabei, Miniverletzungen in der Muskulatur zu reparieren. Denn durch die Kälte vermindert sich die Durchblutung in der Muskulatur. So kommt es zu viel geringeren Einblutungen. Nach der Kälteanwendung sind die heilenden Effekte vergleichbar mit denen einer Sauna: Die Durchblutung wird angeregt, was bei der Beseitigung von Abfallprodukten, sowie der Abarbeitung der Mikroverletzungen hilft.

Um die helfenden Effekte zu erzielen, sollten Sie in 8 Grad kaltem Wasser für etwa 5 Minuten verweilen. Anschließend packen Sie sich gut in wärmende Tücher oder einen flauschigen Bademantel ein, damit Ihr Körper sich wieder aufwärmen kann.


Tipp 3: Finger weg vom Alkohol

Alkohol hat viele schädigende Wirkungen auf den menschlichen Organismus. Nicht nur das zentrale Nervensystem trägt mit jedem Vollrausch irreparable Schäden davon, auch die Muskulatur leidet unter jedem Schluck Alkohol.

 

Hier eine Tabelle mit den Wirkungen, die Alkohol auf Ihre Muskulatur ausübt:

  • Alkohol verschlechtert die Schlafsituation
  • Alkohol entwässert den Körper
  • Alkohol steigert die Cortisolausschüttung
  • Alkohol senkt den Testosteronspiegel
  • Alkohol verschlechtert Ihre Trainingsleistungen

Diese Effekte verhindern nicht nur eine effektive Erholung nach dem Sport, sie machen auch einen erfolgreichen Muskelaufbau praktisch unmöglich.


Tipp 4: Schlaf

Man sagt, ein Großteil ihres Erfolges haben afrikanische Läufer ihren intensiven Erholungsphasen zu verdanken. Denn die farbigen Läufer pflegen zwischen ihren Trainingseinheiten den Luxus, sich komplett seelisch, emotional und vor allem körperlich zu entspannen. Sei es beim geruhsamen Liegen im Schatten eines Baumes, bei einem Mittagsschlaf oder was auch immer gerade passt.

Wir Europäer neigen eher dazu, von einem Termin zum anderen zu hetzen. Doch dabei vergessen wir, dass der Körper auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Anspannung und Entspannung angewiesen ist, um sich optimal zu entwickeln. Denn gerade für die Muskelregeneration und den Muskelaufbau sind ausgiebige Entspannungsphasen und ausreichend Nachtschlaf unentbehrlich.

Auf sieben bis acht Stunden Nachtschlaf sollten Sie es schon bringen, um Ihrer Muskulatur genügend Zeit zu geben, sich von den Anstrengungen Ihres Workouts hinreichend zu erholen.

Achten Sie vor allem darauf, dass Sie mindestens einmal pro Nacht in die so wichtige Tiefschlafphase abgleiten, denn diese ist für die Muskelregeneration besonders wichtig.

Während dieser, auch REM (Rapid-Eye-Movement) genannten Phase, schüttet Ihr Körper Hormone in den Blutkreislauf aus, die Zellregeneration und Zellwachstum bewirken - genau das, was Sie nun brauchen!


Tipp 5: Ernährung

Wer seinem Körper viel abverlangt, muss darauf achten, ihn mit allem zu versorgen, was dieser für seine Arbeit benötigt. Die Nährstoffe, die der Körper während des Workouts, aber auch danach in der Muskelregenerationsphase benötigt, müssen Sie ihm möglichst zeitnah ersetzen. Deswegen trinken ehrgeizige Kraftathleten direkt nach ihrem Training eine geballte Ladung Nährstoffe, meist in Form eines Shakes.

Sie können Ihren Körper jedoch auch über Ihren normalen Speiseplan mit allen Baustoffen und der nötigen Energie versorgen, die er benötigt. Dazu sollten Sie unbedingt die folgenden Nahrungsmittel regelmäßig auf Ihrem Speiseplan stehen haben:

Nüsse: Nüsse versorgen den Körper mit gesunden Fetten und hochwertigen Proteinen. Auch der Radikale-Fänger Vitamin E ist in den meisten Nussarten enthalten. Gute Gründe, täglich eine Hand voll Nüsse zu essen. Mehr sollten es allerdings nicht werden - der Figur zuliebe. Denn Nüsse haben eine hohe Energiedichte.

Vollkorn: Haferflocken, Vollkornnudeln und andere vollwertige Getreideprodukte sollten Sie regelmäßig auf Ihrem Speiseplan stehen haben. Sie schmecken nicht nur lecker, sondern versorgen Ihren Körper mit langkettigen Kohlenhydraten. Diese machen gut satt, sorgen für eine gesunde Darmflora und helfen dabei, Ihre Glycogenspeicher nach dem Training schnell wieder zu füllen.

Rote und schwarze Beeren: Ein weiterer guter Antioxidatien-Lieferant sind rote und schwarze Beeren. Mit ihrer entzündungshemmenden Wirkung verbessern sie den Muskelkater und helfen dem Körper zu einer verbesserten Regeneration.

Omega 3 Fettsäuren: Auch die Omega 3 Fettsäuren haben eine starke entzündungshemmende Wirkung, so dass Sie regelmäßig entweder diese Fettsäuren zusätzlich zuführen oder sich mindestens 3 mal die Woche an fettem Seefisch satt essen sollten. Lachs, Makrele, Hering, Sardine und Thunfisch sind gute Kandidaten für diese Nährstoffe.


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