Haarwachstum anregen? Unsere Tipps für deine Rapunzelmähne
Langes, volles Haar ist für viele ein Beauty-Ziel, das sich manchmal wie ein Rätsel anfühlt. An einem Tag sitzt deine Mähne perfekt, am nächsten wirkt sie kraftlos und kaputt. Vielleicht hast du dich auch schon durch Shampoos & Co. getestet, doch das wahre Geheimnis für schönes Haar liegt oft viel tiefer – nämlich genau dort, wo jedes Haar seinen Ursprung hat.
Wenn du verstehen möchtest, wie Haarwachstum wirklich funktioniert, welche Faktoren es ausbremsen können und was du konkret tun kannst, um deine Haare von innen und außen zu unterstützen, bist du hier genau richtig.
Haarwachstum im Detail: So entsteht dein Haar wirklich
Jedes Haar beginnt tief in der Kopfhaut. In der Haarwurzel teilen sich Zellen ununterbrochen und schieben das Haar langsam nach oben. Dieser Prozess läuft in verschiedenen Phasen ab:
- Anagenphase:
Die aktive Wachstumsphase. Sie dauert mehrere Jahre und bestimmt maßgeblich, wie lang das Haar werden kann. - Katagenphase:
Eine kurze Übergangsphase, in der das Wachstum stoppt. - Telogenphase:
Die Ruhephase – hier fällt das Haar irgendwann aus, und der Zyklus beginnt erneut¹.
Im Schnitt wächst ein Haar 1–1,5 Zentimeter pro Monat, also etwa 12–15 Zentimeter pro Jahr². Wie schnell oder kraftvoll es wächst, hängt stark davon ab, wie gut die Haarwurzel versorgt ist – sowohl durch Nährstoffe für die Haare als auch durch eine gesunde Kopfhaut.
Pflege von innen: Nährstoffe und Haarvitamine
Dein Haar besteht zu 90 % aus Keratin³. Bei Keratin handelt es sich um ein Protein, das Struktur und Festigkeit verleiht. Damit dein Körper Keratin bilden kann, braucht er bestimmte Vitamine und Spurenelemente⁴. Besonders wichtig sind Biotin (Vitamin B7)⁵, Zink, Selen, Eisen, Kupfer sowie die Vitamine A, C und E. Auch Omega-3-Fettsäuren unterstützen eine gesunde Kopfhaut⁶.
Wie du siehst, ist eine ausgewogene Ernährung mit viel frischem Obst, Gemüse, Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten, Nüssen und hochwertigem Protein die beste Basis für kräftiges Haar. Wenn deine Ernährung nicht immer perfekt abgedeckt ist, können gezielte Haarvitamine sinnvoll sein, die wichtigsten Nährstoffe für die Haare zu ergänzen.
Happy End wie im Märchen? Das haben deine Haare auf jeden Fall verdient. Mit unserem Haarwurzel-Komplex RAPUNZELMÄHNE liefern wir dir Vitamine, die deine Haare unterstützen. Biotin (Vitamin B7) und Selen sind wahre Haar-Helfer, denn sie tragen nachweislich zur Erhaltung normaler Haare bei⁷'⁸. Daneben stecken natürliches Gerstengras sowie Vitamine B5 und B6 für den Energiestoffwechsel im Komplex⁹'¹⁰. Eine echte Glanzleistung!
5 Gründe für Haarausfall, die du vielleicht nicht vermutest
Bevor wir weitermachen, erstmal Entwarnung, denn Haarausfall ist bis zu einem gewissen Punkt völlig normal. Auch, wenn das manchmal zum Haare raufen ist: Ein Mensch verliert im Schnitt 50–100 Haare pro Tag¹¹. Das ist kein Grund zur Sorge, sondern ein natürlicher Teil des Haarzyklus. Erst wenn deutlich mehr Haare über längere Zeit ausfallen oder du sichtbare Lücken bemerkst, lohnt sich ein genauerer Blick.
1. Stress
Hast du dich schon einmal gefragt, warum Haare in stressigen Phasen manchmal kraftlos wirken oder sie sogar ausfallen? Unser Haar reagiert sensibel auf vieles, was in unserem Alltag passiert. Unter Stress schüttet der Körper bestimmte Botenstoffe aus, die die Haarfollikel vorübergehend in eine Ruhephase versetzen können. In dieser Zeit wächst das Haar langsamer und wirkt empfindlicher – fast so, als würde die Haarwurzel eine kleine Pause einlegen, um sich zu erholen¹².
2. Schlechter Schlaf
Ähnlich verhält es sich, wenn wir zu wenig schlafen. Während der Nacht regeneriert sich nicht nur der Körper. Auch die Haarfollikel nutzen diese Phase, um Kraft zu tanken. Wer seinem Körper regelmäßig diese Erholungszeit gönnt, legt damit eine solide Basis für gesundes, kräftiges Haar¹³.
3. Rauchen
Und wusstest du, dass auch unsere Kopfhaut davon profitiert, wie wir mit unseren Haaren umgehen? Rauchen kann die Blutgefäße leicht verengen¹⁴ und damit die Versorgung der Haarwurzel mit Nährstoffen erschweren.
4. Styling
Kaputte Haare durch Styling? Häufiges Föhnen bei sehr hoher Temperatur, starkes Rubbeln mit dem Handtuch oder straff gebundene Frisuren belasten die äußere Haarschicht. Mit sanfter Pflege, schützenden Ölen oder einfach etwas mehr Achtsamkeit beim Styling kannst du deine Haarstruktur stärken und dafür sorgen, dass die Fasern geschmeidig bleiben.
5. Mangelernährung
Deine Haare spiegeln oft wider, was du deinem Körper zuführst. Fehlen wichtige Nährstoffe wie Proteine, Eisen, Zink, Selen, Biotin⁵ oder Omega-3-Fettsäuren⁶, können Haarwurzeln nicht optimal arbeiten. Das kann dazu führen, dass Haare dünner, brüchiger oder kraftloser werden¹⁵.
Kurz gesagt: Dein Haar zeigt dir, wie gut du dich um dich selbst kümmerst. Kleine Veränderungen im Alltag – mehr Schlaf, weniger Stress, achtsames Styling – wirken sich direkt auf deine Haargesundheit aus.
Do's
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Don'ts
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Haarwachstum anregen – geht das überhaupt?
Das Haarwachstum lässt sich beeinflussen – allerdings immer im Rahmen der natürlichen biologischen Grenzen¹⁶. Unsere Haare wachsen aus winzigen, aber unglaublich aktiven Haarfollikeln in der Kopfhaut, die einem festen Zyklus aus Wachstums-, Übergangs- und Ruhephase folgen.
Eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Proteinen, Haarvitaminen und Spurenelementen liefert deinen Haarfollikeln die Energie, die sie brauchen. Wenn du zusätzlich regelmäßig sanfte Kopfmassagen einbaust, fördert das die Durchblutung¹⁷ und versorgt die Haarwurzel besser mit Nährstoffen. Und auch dein Lebensstil spielt eine große Rolle: genügend Schlaf und weniger Stress geben deinem Haar die nötige „Ruhe“, um gesund wachsen zu können.
Wenn du diese Faktoren kombinierst, unterstützt du dein Haar aktiv dabei, kräftig und widerstandsfähig zu bleiben.
Man kann die Geschwindigkeit dieses Prozesses zwar nicht beschleunigen, aber die Bedingungen so gestalten, dass die Haarwurzeln ihr Bestes geben.
Mythen und Fakten rund um das Haarwachstum
Ist Kokosöl gut für die Haare?
Kurz gesagt: Ja, aber nicht für jeden Haartyp und nicht für alles. Kokosöl kann tatsächlich helfen, Feuchtigkeit einzuschließen und Haarbruch zu reduzieren, weil die enthaltenen Fettsäuren tief in die Haarfaser eindringen¹⁸. Besonders trockenes, dickes oder lockiges Haar profitiert davon. Für feine oder schnell fettende Längen kann Kokosöl jedoch ungünstig sein. Die Folge? Plattes und strähniges Haar.
Haare ausfetten lassen – bringt das was?
Der Trend hält sich hartnäckig, doch wissenschaftlich bringt das Ausfetten kaum langfristige Vorteile. Die Kopfhaut produziert nicht weniger Talg, nur weil du deine Haare länger nicht wäscht. Wahr ist: Wenn du vorher sehr aggressive Shampoos genutzt hast, kann weniger häufiges und milderes Waschen die Kopfhaut beruhigen.
Aber: Beim Ausfetten sammelt sich nicht nur Fett, sondern auch Schmutz, Staub, Schweiß und Hautschüppchen. Das kann schnell zu Juckreiz, Irritationen oder einem unangenehmen Kopfhautgefühl führen. Deswegen ist regelmäßiges Waschen auf jeden Fall sinnvoll¹⁹.
Wachsen Haare schneller, wenn man sie regelmäßig schneidet?
Das ist einer der größten Haarmythen überhaupt – und nein, Haare wachsen nicht schneller, wenn man sie schneidet. Unsere Haarwurzeln steuern das Haarwachstum.
Warum der Mythos trotzdem bleibt? Weil regelmäßiges Schneiden Spliss entfernt, wodurch die Längen gesünder aussehen und weniger abbrechen. Dadurch wirkt es so, als würden die Haare besser oder schneller wachsen.
Fazit
Schöne Haare sind das Ergebnis von Geduld, Pflege und einer gesunden Balance von innen und außen. Wenn du deinem Körper die richtigen Nährstoffe für die Haare schenkst, auf eine ausgewogene Ernährung achtest und deine Längen liebevoll behandelst, kannst du deinem Haarwachstum eine gute Grundlage legen.